Evangelisch sein – unser Verständnis von Schule

Jeder Mensch als Gottes Ebenbild

An unseren evangelischen Schulen ist jeder Mensch einzigartig und von Gott geliebt. Wir sehen nicht nur die Leistungen, sondern vor allem die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler. Wir möchten sie in ihrer Individualität stärken, ihnen Wertschätzung entgegenbringen und sie in die Gemeinschaft hineinführen, damit sie dort ihren Platz finden.

Mitgestaltung und Verantwortung

Wir laden Kinder und Jugendliche ein, Schule aktiv mitzugestalten. Sie sollen nicht Teil einer anonymen „Bildungsmaschine“ sein, sondern Verantwortung übernehmen – im Schülerrat, bei Projekttagen oder in Wochenkreisen. So wird erfahrbar, was es bedeutet, als Gemeinschaft zusammenzuwirken und die Welt verantwortlich mitzugestalten.

Orientierung in Glaubens- und Lebensfragen

Unsere Schule ist offen für Schülerinnen und Schüler mit und ohne konfessionellen Hintergrund. Wir laden unsere Jugendlichen ein, das Evangelisch zu entdecken. Wir fördern einen respektvollen Austausch über Fragen zu Glauben, Ethik und Gesellschaft. Ziel ist es, Sprach- und Diskursfähigkeit zu entwickeln und Orientierung in einer vielfältigen Welt zu geben. 


Inklusion – Schule für alle

Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes – das ist einer der christlichen Grundsätze, die unsere Schule prägen. Deshalb wollen wir ein Lern- und Lebensort für möglichst viele unterschiedliche Schülerinnen und Schüler sein. Bei uns lernen Kinder mit den Förderschwerpunkten Lernen, Hören, Sprache, sozial-emotional und körperlich-motorisch in ihrem jeweiligen Klassenverbund. Verschiedene Materialien, z. B. Montessori, zusätzliche Räume und das Inklusionsteam unterstützen das Lernen.


Berufsorientierung 

Eine Schule und besonders eine Oberschule im ländlichen Raum soll den Absolventen eine gute Grundlage für die Berufsausbildung oder einen weiterführenden Bildungsweg bieten. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und Handwerksbetrieben der Region bereiten wir die Jugendlichen auf die Berufswelt vor. Schulinterne Projekte für die einzelnen Klassenstufen unterstützen die berufliche Orientierung:

  • Jahrgang 7: „Komm auf Tour“, Potenzialanalyse, Erste-Hilfe-Kurs, BO-Wandertag, Übergabe Berufswahlpass
  • ab Jahrgang 8: Erstellen von Bewerbungsunterlagen, simulierte Vorstellungsgespräche mit Unternehmensvertretern mit Feedback zu Bewerbungsunterlagen und Gesprächen, Teilnahme am „Schau‑hinein‑Tag“, Besuch von Ausbildungsmessen, Teilnahme am GreenDay, BO‑Tag inhouse mit wechselnden thematischen Schwerpunkten, zweiwöchiges Betriebspraktikum mit abschließender Präsentationsrunde für jüngere Schülerinnen und Schüler 

Unterstützt werden wir durch unseren Praxisberater und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Riesa. 


GTA

Die Ganztagsangebote der Evangelischen Oberschule Klipphausen gliedern sich in frei wählbare Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich und im Stundenplan fest verankerte Formate. 

Freie Angebote können durch die Schülerinnen und Schüler interessenbezogen gewählt werden und finden außerhalb des Unterrichts statt. Dazu zählen Angebote in sportlichen, künstlerischen oder lebenspraktischen Bereichen. 

Die gebundenen Formate sind Bestandteil der Konzeption und beinhalten Morgen- und Abschlusskreise, in denen Klassenbetreuer mit den jeweiligen Klassen aktuelle Themen besprechen und bearbeiten können. Im Mittelpunkt stehen dabei das soziale Lernen und die Förderung des Zusammenhalts innerhalb der Klasse und der gesamten Schulgemeinschaft. 

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